Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) im Forschungsprojekt

Bewertung des Einsatzpotentials von zerstörungsfreien Messmethoden zur Charakterisierung des Wechselverformungsverhaltens in Hochfrequenzermüdungsversuchen

Kennziffer: AING 2024/18

Ihre Aufgaben

Im Rahmen des durch die DFG geförderten Forschungsprojektes (DFG STA 1133/25-1) soll das Einsatzpotential verschiedener Messmethoden während höherfrequenter Ermüdungsversuche an einem Resonanzpulsator am Beispiel des Vergütungsstahles 42CrMo4 überprüft und validiert werden. Neben der generellen Anwendbarkeit soll eine Quantifizierung erfolgen, welches Messverfahren die ablaufenden Ermüdungsprozesse mit einer bestmöglichen Auflösung und Trennschärfe detektieren kann. Um eine möglichst große Spanne an Einflussfaktoren in dem Projekt berücksichtigen zu können, werden insgesamt drei wichtige Einflussparameter in den Untersuchungen systematisch betrachtet. Zusätzlich zu dem Frequenzeinfluss werden der Größeneinfluss der Proben und der Einfluss von Kerben berücksichtigt. Durch die geplanten Untersuchungen an unterschiedlichen Probengeometrien wird eine mögliche Aufheizung der Probe und somit eine Überlagerung mit der Lebensdauerverlängerung durch eine erhöhte Messfrequenz berücksichtigt. Die Applikation von Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung an gekerbten Proben ermöglicht eine Überführung der hierbei gewonnenen Daten in neue Lebensdauerprognoseverfahren und stellt somit einen wichtigen Schritt in Richtung einer beschleunigten Ermittlung von Bauteil-Wöhlerkurven dar.

Ihre Aufgaben sind:

  • die Planung und Durchführung der komplexen Ermüdungsuntersuchungen an einem Resonanzprüfsystem sowie weiterer analytischer Untersuchungen im Bereich der (Rasterelektronen-)Mikroskopie und Diffraktometrie
  • die eigenständige Auswertung von Ergebnissen und deren Bewertung
  • die Betreuung von studentischen Arbeiten im Rahmen des Forschungsprojektes sowie die Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen von Seminaren sowie Tagungen und in Veröffentlichungen (Mitautor*in im Autor*innenteam des Forschungsprojekts)

Für Fragen zu den Inhalten der Stelle steht Ihnen Prof. Dr. Peter Starke (peter.starke@hs-kl.de) gerne zur Verfügung.

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Ihr Profil

  • Sie haben ein abgeschlossenes natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium (Master, Universitätsdiplom, 1. Staatsexamen bzw. äquivalent, Promotion), vorzugsweise mit Schwerpunkt im Maschinenbau, in den Werk­stoffwissenschaften oder in der Werkstofftechnik
  • Sie haben gute Kenntnisse und experimentelle Er­fahrungen im Bereich der Werkstoffprüfung an Stählen (Erfahrungen im Umgang mit Ermüdungsprüfsystemen und im Bereich der Licht- und Digitalmikroskopie werden vorausgesetzt)
  • Sie haben sehr gute Kenntnisse im Bereich der Text- und Bildverarbeitung (MS Office) sowie der Datenanalyse und -verarbeitung (ORIGIN, MATLAB)
  • Zudem besitzen Sie bereits fundierte Kenntnisse im Bereich der statistischen Bewertung von Daten
  • Sie können selbständig und eigen­verantwortlich Ideen entwickeln und umsetzen, denken analytisch und ergebnisorientiert
  • Sie haben sehr gute Englischkenntnisse, sind teamfähig und kommunikativ

Wir wünschen uns ausdrücklich Bewerbungen aller Altersgruppen und unabhängig von der geschlechtlichen Identität, einer Behinderung, dem ethnischen Hintergrund, der Religion, Weltanschauung sowie sexuellen Orientierung oder Identität.

Unser Angebot

Die Stelle ist ab 01.09.2024 am Studienort Kaiserslautern der Hochschule Kaiserslautern im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften in Vollzeit (100%), projektbedingt 3 Jahre befristet zu besetzen.

An unserer Hochschule für angewandte Wissenschaften und Gestaltung mit einem ausgeprägten Profil in der angewandten Forschung und Entwicklung sowie der akademischen Weiterbildung erwarten Sie ein innovatives Arbeitsumfeld und vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen der Personalentwicklung. Die Hochschule Kaiserslautern unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z.B. durch eine Regelung für mobiles Arbeiten und eine flexible Arbeitszeitgestaltung.

Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Vergütung ist nach Entgeltgruppe E13 TV-L vorgesehen, soweit die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Zusätzlich bieten wir Ihnen eine tarifvertraglich geregelte betriebliche Altersvorsorge.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten (insbes. Anforderungen der Stelle, gewünschte Gestaltung der Arbeitszeit) entsprochen werden kann.

Im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetzes strebt die Hochschule Kaiserslautern eine weitere Erhöhung des Frauenanteils, insbesondere in der Wissenschaft, an.

Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt (bitte Nachweis beifügen).
Sollten Bewerber*innen sich benachteiligt oder ungleich behandelt fühlen, kann eine Klärung durch eine Beschwerde bei der
AGG-Beschwerdestelle (Stabstelle Recht) erfolgen.

Ihre Bewerbung

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen, die Sie uns bis 25.07.2024 über unser Online-Bewerbungsportal zukommen lassen können.

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